First Month

Der erste Monat ist rum! Dieses Mal berichte ich nicht vom Flughafen, sondern aus der Tube auf dem Weg zur Arbeit. In diesem Post möchte ich euch über meinen neuen Alltag hier in London erzählen.

The first month passed! This time I’m sitting in the tube on my way to work writing this post. I’m going to tell you about my everyday life in London after surviving the first month.

Bringing a dog to London

Nala and me on our way

Als ich Ende März nach London kam, lies ich Nala, meinen Hund vorerst bei meinen Eltern, um erstmal selbst in der Stadt anzukommen. Nachdem die ersten zwei Wochen im neuen Job geschafft waren und auch mit der Wohnung alles soweit in Ordnung war, beschloss ich am Osterwochenende nach Deutschland zu fliegen und Nala abzuholen. Es war ein kleiner logistischer Aufwand, da ich ebenfalls noch ein paar Kartons nach London bringen musste und fliegen mit dem Hund generell schwierig ist. Somit war klar, dass ich mit dem Auto fahren würde, doch ich wollte das Auto nicht in London behalten und hätte es hier auch schwierig verkaufen können (Lenkrad auf der falschen Seite ☺️).

Dann kam die Idee, meine Eltern entschlossen sich das Osterwochenende mit mir in London zu verbringen und würden dann mit dem Auto zurück nach Deutschland fahren. Perfekt! Ich flog also morgens nach Düsseldorf, wo meine Eltern bereits mit dem voll gepackten Auto auf mich warteten und es ging direkt wieder zurück nach UK.

Die Reise war ganz gut. Wir sind mit dem Zug durch den Eurotunnel gefahren und auch das Fahren auf der linken Straßenseite war leichter als erwartet. Mach ca. 11h kamen wir an und Nala lernte ihr neues Zuhause kennen.

When I came to the UK the first time, I left Nala in Germany with my parents to have enough freedom to find a flat and master the first week of work. After two weeks I decided that it was time to get Nala and planned the trip during the Eastern Holiday weekend. I flew back to Germany and my parents picked me up right at the airport together with Nala and some of my stuff I wanted to take to London. We drove right back to the UK.

The trip was alright, we took the train through the Eurotunnel and driving on the left side of the road isn’t actually that hard 😉 After about 11h we arrived and Nala got to know her new home.

A weekend with my parents

Breakfast with my parents ❤

Cosy Pub

Hyde Park

My hood

Über das Osterwochenende sind meine Eltern also in England geblieben. Da mein Zimmer nicht wirklich bequem für 3 Personen wäre, habe ich ein AirBnB in der Nähe meiner Wohnung für meine Eltern gebucht. Es war das erste mal, dass sie in London waren und so versuchten wir möglichst viel von London während der zwei Tage zu sehen. Das Wetter war an dem Wochenende perfekt und so haben wir am Ende des Wochenendes satte 40km an sightseeing absolviert 😀 Meine Eltern reisten am Ostermontag ab und so waren Nala und ich alleine in London. Bei den heutigen Kommunimationsmöglichkeiten war der Abschied nicht allzu schwer, da wir uns abends wieder über WhatsApp Video gesehen haben.

My parents stayed for the whole weekend and as it was their first time in London I tried to show them the most of it within the two days. They stayed in a nice AirBnB close to my place and we’ve been exploring the city all day. The weather was great and so we ended up having a 40km (too lazy to calculate the miles sorry) sightseeing tour 🙂 My parents left on Monday morning and then it was just me and Nala. To be honest, saying goodbye wasn’t even that hard as we saw each other already in the evening on WhatsApp video.

Everyday life

Office with a view

Work where others spend their holidays!

My desk 😍

At my local

They call them the cappuccinos

After work!

Nala not giving a f*ck in the tube

Lovely London

My cooking skills

Street Food from the market close to our office

Mit Nala ist dann auch schnell der Alltag eingekehrt, wobei man weiterhin eigentlich nicht wirklich wissen kann was am Abend passiert, da hier alles sehr spontan ist. Jeden Morgen fahren wir mit der Tube zur Arbeit. Nala möchte immer gerne alle Menschen begrüßen, was die meisten erfreut. Dennoch versuchen wir möglichst früh morgens anzufangen, um die schlimmste rush hour zu vermeiden. Bisher klappt es ganz gut und Nala hat auch mit einer vollen Tube keine Probleme. Während der Arbeit schläft Nala die meiste Zeit und tobt sich Mittags im Park aus. Nach der Arbeit geht dann das London Leben los. Feierabend Bierchen mit Kollegen, Salsa Parties, Meetups, Stadt entdecken oder ein entspannter Spaziergang im Park.

Since Nala is here I quickly got some routine in my life again, although you never really know what you’ll end up doing! Every morning we’re going to work by tube and against all expectations it’s not stressful with a dog at all. People are really happy to see Nala and she is all relaxed and calm. While I spend the day learning and giving my best at work, Nala sleeps and gets the attentions of my lovely coworkers. After work we usually enjoy some beers with colleagues, go to salsa, explore the city or have nice walks in the parks around London.

What’s next?

In der nächsten Zeit ist nichts besonderes geplant außer dem weiteren Einleben und Erleben dieses Landes 🙂 Ab jetzt werden meine Posts kürzer, dafür hoffentlich regelmäßiger und zu bestimmten Themen erscheinen!

In the next time I didn’t plan anything special besides experiencing and enjoying the life in London. From now on my posts will be shorter but hopefully posted more regularly and contain specific topics!

Hello from Vancouver

Erneut sitze ich am Flughafen und nutze die Zeit, um von meiner Onboarding Woche in Vancouver zu berichten. Für die, die sich fragen warum ich plötzlich in Vancouver bin, das HQ der Firma, bei der ich nun angefangen habe, ist in Vancouver und jeder Mitarbeiter kommt zum Training für eine Woche hierher 🙂

I’m sitting at the airport again and thought I’d use the time to tell you about my onboarding week in Vancouver. For those of you who wonder why I’m in Vancouver out of a sudden, the HQ of my new employer is there and each new employee is coming here for the onboarding week 🙂

Angekommen ging es erstmal ins Hotel und schon auf dem Weg habe ich viel über diese Stadt gestaunt. Hohe Gebäude, breite Straßen, dicke Autos und im Hintergrund sieht man die riesigen Berge. Eine sehr interessante Mischung, die ich so noch nicht gesehen habe. Alle Menschen sind wirklich freundlich und hilfsbereit. Im Hotel angekommen, war ich ziemlich müde nach der ganzen Reise, doch ich wollte nicht sofort schlafen gehen, um dem Jetlag möglichst entgegenzuwirken.

On my way to the hotel after I arrived, I noticed the beauty of this city. The mix of skyscrapers, big streets and the mountains in the background is very interesting and I haven’t seen a scenery like that before. All the people are just so friendly and willing to help, so great! After I arrived in the hotel I was quite tired, but I didn’t want to go to sleep directly to not make the Jetlag worse.

So ganz hat das mit dem Jetlag Vermeiden nicht geklappt, ich wachte gegen 3 Uhr morgens auf und war wach. Was will man machen 😀 Dazu kam natürlich die Nervosität und Vorfreude auf den ersten Arbeitstag in der neuen Firma. Ich werde nicht viel von dem Onboarding selbst berichten, aber ich kann dazu sagen, dass meine Erwartungen weit übertroffen wurden. Ich wusste, dass die Firma eine tolle Kultur hat und sowohl sehr kunden- als auch mitarbeiterzentriert ist, doch ich fand mich in einer Umgebung wieder, die alles daran setzt, dass ich als Person wachse und meine Fähigkeiten ausbauen kann. Meine Kollegen sind unglaublich professionell, haben die unterschiedlichsten Hintergründe und lieben was sie tun. Schon nach den ersten Stunden dort wusste ich, es war die richtige Entscheidung diesen Weg zu gehen.

Avoiding the jetlag didn’t really work and I woke up around 3am. Well that’s just how it is right! I was quite nervous and excited about my first day at work so that didn’t help with getting some sleep either 😀 I won’t tell you all the details from my onboarding but I can say that my expectations have been exceeded by far. I knew that the company has a great culture and is very customer and employee centric, but only after a few hours I realized that this company is providing me with the right environment for personal and professional growth. My new colleagues are coming from so many different background and each of them are just so professionell and love what they do. This lets me know that it was absolutely the right step for me to do and it’s so far one of the best decisions I could make to take this job.

Natürlich waren die Tage sehr anstrengend, doch vor Allem sehr lehrreich und spannend. Nach der Arbeit haben wir versucht etwas zu unternehmen, doch gerade am Anfang war man noch sehr müde wegen des Jetlags. Vancouver ist im Vergleich zu London eine sehr sehr ruhige Stadt. Ich würde sogar sagen sie fühlt sich ruhiger an als Bielefeld (shoutout to my Bielefelders 😁). Obwohl es eine riesige Stadt mit vielen Hochhäusern ist, ist es einfach ruhig. Die Straßen sind ziemlich leer, alle sind entspannt und man hat nicht wirklich das Gefühl einer Großstadt. Ich habe zwar noch nicht viel Zeit in London verbracht, doch gefühlt ist immer was los. Wenn man nach Feierabend in eine Bar geht, ist sie voll. In Vancouver hingegen findet man immer ein Plätzchen zum Sitzen und es ist relativ ruhig. Nun kann jeder entscheiden, was einem mehr gefällt, für mich ist London definitiv ansprechender im Moment 🙂

The first days have been exhausting for sure, but I learned a lot and got more and more excited about joining the company. After work we always tried to explore the city, but especially in the first days it was quite hard due to the jetlag. In comparison to London, Vancouver feels really quiet, even compared to Bielefeld (shoutout to my Bielefelders :D). Although Vancouver is a huge city with high buildings and stuff, it’s just very calm. The streets are quite empty and everyone ist super relaxed. You don’t really feel like being in a big city. I haven’t spend much time in London yet, but for me, there is always something happening there. If you go for some beers after work, London’s pubs are crowded, whereas Vancouver is so empty that you even find a place to sit. For me, London is definitely the place to be right now 🙂

New home again!

Angekommen in London war die Ernüchterung groß. Irgendwie sah das Zimmer bei der ersten Besichtigung deutlich wohnlicher aus. Erstmal das Positive: das Zimmer ist recht groß, ein Bett ist vorhanden, das Badezimmer wird nur von mir genutzt.

So weit, so gut. Leider merkte ich schnell, dass ich mich überhaupt nicht wohl fühlte. Das Badezimmer erinnert eher an einen Campingurlaub, die Küche ist ziemlich dreckig und die Mitbewohner möchten einen nicht wirklich kennenlernen. Wie ich es so kenne, bin ich auf die Mitbewohner zugegangen und habe mich vorgestellt, wollte sie kennenlernen, die Menschen mit denen ich mir ein Zuhause teile. Leider war das Interesse nur einseitig und die anderen Hausbewohner waren eher mit ihrem eigenen Leben beschäftigt und wollten von mir nichts wissen. Das war ein ziemlicher Dämpfer am Anfang.

Am ersten Abend ging ich dann recht schnell schlafen, die ganzen Eindrücke haben viel Energie geraubt. Am nächsten Morgen habe ich direkt nach anderen Wohnungen geschaut, wer weiß, vielleicht ergibt sich spontan was besseres!

Und so kam es zu einem witzigen Erlebnis am Abend. Ein Vermieter schrieb mir ich könnte ihn abends in der Stadt treffen, damit man sich kennenlernt und ich evtl dann in sein Haus ziehen kann. Er wäre wohl mit Freunden unterwegs und nannte mir einen Pub in dem wir uns treffen können. Ich fühlte mich sowieso ziemlich alleine und so sagte ich zu und machte mich auf den Weg. Im Pub angekommen lernte ich direkt ein paar seiner Freunde kennen und wir verstanden uns auf Anhieb und zogen den Abend gemeinsam durch die Pubs in Bayswater. Obwohl man in Deutschland das Bier trinken gewohnt ist, müsste ich mich an die Größe der Getränke gewöhnen, hier trinkt man eben nur Pints 😀

Obwohl der Abend wirklich witzig gewesen ist, wurde mir klar, dass das Haus zu weit Weg von allem wäre.

Am Samstag sollte ich dann nach Vancouver zu meiner Einarbeitung fliegen. Koffer gepackt und ab zum Flughafen. Dort angekommen stellte man am Check-In fest, dass mein Flug nicht am Samstag, sondern erst am Sonntag ist. Leider hat meine Firma den falschen Flug gebucht 😀 Etwas frustriert bin ich dann zurück in mein Zimmer. Das Wetter war bescheiden und so machte ich es mir mit einem Film gemütlich. Schaute aber parallel weiter nach Wohnungen. Ich sah ein neues Angebot, näher an der Arbeit gelegen, eigenes Bad, schöne Einrichtung, Garten und zu dem ganzen hat der Mitbewohner bereits selber einen Hund. Ich schrieb ihn an und wir verabredet eine Besichtigung am Abend. Die Gegend (West Hampstead) ist deutlich besser als East Acton, wo ich derzeit wohne. Das Haus macht einen soliden Eindruck und als ich das Zimmer sah war meine Entscheidung eigentlich schon getroffen. Es ist stark mit dem deutschen Standard vergleichbar, die Wohnung besitzt eine schöne Küche und auch ein Wohnzimmer von dem aus man in den riesigen Garten gelangt. Noch besser würde es als ich den Vermieter/meinen Mitbewohner näher kennenlernte. Ein herzensguter Mensch, total hilfsbereit und hat einen tollen sarkastischen Humor. Zudem arbeitet er gerade an seinem eigenen Startup – das hat sofort gepasst 🙂 Es war ein no-brainer, ich sagte ihm ich möchte das Zimmer haben und er war ebenfalls begeistert. So steht es fest, wenn ich aus Vancouver zurück komme, ziehe ich um! Mein “London feeling” ist wieder da 🙂

Das war eine richtige Erleichterung, doch es kommt noch besser.

Als ich an dem Abend zurück in mein “Camping-Zimmer” kam, war da auf einmal ein lautes Geräusch und der ganze Wandschrank hat vibriert. Das ist bisher nicht vorgekommen. Auf der Suche nach der Ursache merkte ich, dass die Röhre, die durch den Wandschrank verlaufen, total heiß sind und vibrieren. Da schien echt ein großer Druck drauf zu sein. Ich lies im Bas etwas warmes Wasser im Waschbecken laufen, das Geräusch hörte auf. Kurze Zeit später ging es wieder los. Ich lies wieder das Wasser an, Geräusch weg. Das konnte nun aber nicht die Lösung sein ständig das Wasser laufen zu lassen….. Ich drehte die Heizungen ab und das Geräusch kam nicht wieder. Nicht optimal ein Zimmer ohne Heizung… Doch da sollte es nicht aufhören. Mitten in der Nacht wurde ich von einem lauten Klopfen wach. Es hörte sich an als würde jemand die ganze Zeit gegen die Fenster schlagen. Ich fasste meinen Mut zusammen und schaute nach, doch das Geräusch war zum Glück kein Einbrecher, sondern der Regen der aus der Regenrinne direkt auf das Dach meines angebauten Badezimmers viel. Lies sich also leider nicht abstellen und so versuchte ich trotz der Geräuschkulisse zu schlafen. Man bin ich froh, dass das mit dem neuen Zimmer geklappt hat.

Am nächsten Morgen habe ich erneut den Koffer gepackt, durfte Einchecken und befinde mich gerade jetzt auf dem Weg nach Vancouver 🙂

Beim nächsten mal Berichte ich von Vancouver und meinem Umzug in Zuhause Nummer 2.

Ready, steady, go!

Gerade sitze ich erneut am Flughafen und warte auf den Flieger nach London! In der letzten Woche habe ich alle meine Sachen gepackt und möglichst viel Zeit mit Familie und Freunden verbracht. Es war sehr schön und wie eine Art Ruhe vor dem Sturm 🙂 Heute fliege ich nur mit einem großen Koffer nach London, da ich am Samstag direkt weiter nach Vancouver zur Einarbeitung in meinem neuen Job fliegen werde. Um Ostern hole ich dann die restlichen Sachen und Nala meinen Hund mit dem Auto rüber nach England. So zumindest der Plan 🙂

I’m at the airport again, waiting for my flight to London! In the past week I sorted all my stuff and spend most of the time with family and friends. It was a lovely time and felt like calm before the storm. Today I’m only having one huge bag with me because I’m going to fly to Vancouver on Saturday for my onboarding week in the new job. During the Easter holidays I’ll get all of my stuff and also Nala my dog to England by car. At least that’s the plan 🙂

Das Packen war gar nicht mal so einfach. Mein Ziel war es mein Hab und Gut soweit zu reduzieren wie möglich. Es schien anfangs wie eine unmögliche Aufgabe, doch Stück für Stück mit Tetris-Packkünsten und Vakuumbeuteln habe ich es geschafft nur so viel zu haben, dass es neben großer Hundekiste auch alles ins Auto passen wird. Ob mir was fehlt werde ich dann wohl in London feststellen 😀

The packing wasn’t easy at all. My aim was to only take the most necessary things with me. In the beginning it seemed to be impossible, but with some Tetris packing skills and vacuumboxes I was able to pack all my things in a way that they’ll fit in the car together with the huge dog box. I guess I’ll see in the next days if I miss anything 😀

Der Abschied viel natürlich nicht leicht, aber ich freue mich auf das neue Abenteuer und Dank Social Media und WhatsApp kann man weiterhin gut in Verbindung bleiben.

Saying goodbye wasn’t easy but I am looking forward to the new adventure and thanks to social media and WhatsApp it’s easy to stay in touch anyway.

New home

Während ich gerade im sonnigen Park direkt in der Nähe meines zukünftigen Zuhauses entspanne, berichte ich euch wie ich dieses Zuhause in nur 2 Tagen gefunden habe.

While sitting in the sunny park close to my future home I’m going to tell you how I found said home within only two days.

Vor meiner Reise nach London habe ich mich ausgiebig im Internet auf diversen Blogs und YouTube Channels über die Wohnungssuche in London informiert. Einige Fakten waren schnell klar: es wird teuer, nicht mit dem deutschen Standard vergleichbar, es wird nur ein Zimmer und keine Wohnung, ich werde 40-60min Anfahrtszeit zur Arbeit einplanen müssen und ich werde mich schnell entscheiden müssen, da der Wohnungsmarkt sehr schnelllebig ist.

Before my trip to London I did loads of research on the Internet about finding a flat in London. What I learned quickly was that it’s going to be expensive, not comparable to German standards, the commuting time will be up to an hour and everything is happening extremely fast.

Am Tag meiner Ankunft hatte ich direkt eine erste Besichtigung, die auch zu einem sehr skurrilen Erlebnis wurde. Auf dem Weg zu der Wohnung rief der Vermittler an und teilte mir eine andere Adresse mit, eine weitere Wohnung die er mir zeigen wollte. Das war schonmal ungewohnt, aber ich dachte mir, vielleicht ist das hier so normal. Doch dabei sollte es nicht bleiben, er schickte mir ein Video per WhatsApp, von einem weiteren Objekt. Nicht nur ein einziges Zimmer sondern gleich ein Studio Apartment zum selben Preis. Ich wurde stutzig, denn alle anderen Apartments in der Lage wurden für etwa den doppelten Preis angeboten. Aber hey no risk no fun, ich wollte es mir zumindest ansehen. Angekommen würde ich von einem Mann empfangen, der kaum Englisch sprach, aber sehr freundlich war. Er zeigte mir die Wohnung und sie war tatsächlich wie im Video. Doch leider konnten keine meiner Fragen beantwortet werden. Ich war erstmal nicht abgeneigt, aber hatte ein sehr komisches Bauchgefühl. Auf dem Weg zurück zu meinem Airbnb würde das ungute Gefühl immer stärker und ich telefonierte noch einmal mit dem Vermittler. Es hieß ich kann die Wohnung haben, aber muss die Miete schon direkt überweisen, weil der Besitzer Mittwoch das Land verlässt. Als ich nach einem Vertrag oder Nachweis der Zahlung fragte bekam ich keine vernünftige Antwort. Da war mir klar: Lass die Finger davon. Ich sagte diese Wohnung ab und machte mich auf SpareRoom weiter auf Wohnungssuche. Es war gar nicht mal so einfach etwas zu finden, das in einer netten Lage, in meiner Preisklasse lag und dazu Hunde erlaubte. Ich schrieb einige Personen an und hatte 4 weitere Termine für die nächsten Tage, die ich noch hier bleiben werde. Mit gemischten Gefühlen ging ich nach diesem Tag voller Erlebnisse schlafen.

On the arrival day I already got my first viewing which turned into a really weird experience. On the way to the flat the agent called me and asked me to get to a different address, because there was another flat he wanted to show me. It felt weird but I thought maybe it’s just the way it is. A few minutes later he sent me a video of even another flat on Whatsapp, it was a studio, so it would be all to myself and for the same price as the other rooms. I was very skeptical because usually studio apartments in this area cost almost double as much. But hey, no risk no fun and so I went to see it. When I arrived, a man was there who barely spoke English. He was very friendly but he was not able to answer any of my questions. My gut feeling got worse and worse. The flat looked nice though something was just wrong about it. On the way home I talked to the agent and it started to get really weird. He said I could have the flat immediately but I would need to transfer the rent right now because the owner is leaving the country on Wednesday. I asked for any kind of receipt or contract so I could be sure about getting the flat after payment but the agent was just beating around the bush. So I decided to not take this flat and continue my search. It wasn’t easy though to find a room which was not only affordable and in a good location but also dog friendly. Though I could arrange 4 more viewings for the next days. With mixed feelings after an exciting day I went to bed.

Am nächsten Tag habe ich zuerst die Sonne im Regents Park genossen und zwischendurch weitere Besichtigungstermine für die Woche vereinbart. Abends war es dann soweit, ich hatte meine zweite Besichtigung. Ein Zimmer mit Garten in einem süßen Reihenhaus im Westen Londons. Vor Ort angenommen war noch ein weiterer Bewerber dort. Etwas unangenehm direkt im “Wettbewerb” zu stehen. Der Vermieter war auch etwas ratlos, für wen er sich entscheiden sollte, da wir beide das Zimmer gerne haben wollten. Dann fiel ihm ein, dass er paar Straßen weiter ein weiteres Zimmer in einem Reihenhaus hat, das zum 1.April frei wird und sogar ein eigenes Bad verfügt. Kurzerhand sind wird zusammen rübergefahren und auch das Zimmer hat mir sehr gefallen. Total süße, ruhige und gepflegte Lage, in direkter Näher zur East Acton Station, von wo aus man der Central Line überall gut hinkommt. Mein Bauchgefühl war gut und so habe ich mich für dieses Zimmer entschieden! Es ging also doch ganz schnell 🙂 Die letzten Tage in London nutze ich jetzt, um die Nachbarschaft zu erkunden und einfach das Leben hier zu genießen:) Auf dem nächsten Foto könnt ihr noch den riesigen Park sehen, in dem ich gerade sitze und in Zukunft mit meinem Hund Nala viele schöne Spaziergänge haben werde!

The next day I enjoyed the sun and was relaxing in the Regents Park while arranging some more viewings. In the evening I had my next viewing. A room in a cute house with a garden in West London. When I arrived, another potential tenant was already there. That was weird and felt like competition immediately. The landlord was a bit overwhelmed himself and didn’t know how to decide because we both obviously wanted the room. He then told me about another room in a house not far from this one which even had its own bathroom and was located in a quieter location. Spontaneously we drove there and I really liked it. A cute little house with a nice garden in East Acton. Close to the tube and a huge park which will be great for Nala. My gut feeling was very good about this one and so I decided to take it! That’s it I found a room 🙂 It was really fast and now I can relax and use the next days to check out the neighborhood and do all the tourist stuff in London. On the next picture you can see the Scrubs park which will be Nalas place to be soon ☺️

Let’s go!

Heute geht es also los, das Abenteuer London!

Today my London adventure begins!

Nachdem ich gestern meine Wohnung in Bielefeld übergeben und all meinen Kram nach Paderborn zu meinen Eltern gebracht habe, kam so langsam die Aufregung und ich habe jetzt erst realisiert, was passiert. Der Koffer für die erste Woche ist gepackt und die ersten Besichtigungstermine sind vereinbart.

After leaving my apartment in Bielefeld and moving in to my parents, I realised for the first time what is happening. My luggage for the first week is ready and I already got some viewings arranged.

Die erste Woche werde ich in einem AirBnB wohnen und danach dann hoffentlich eine Wohnung oder eher gesagt ein Zimmer in einer WG haben. Das Gefühl, nur 5 Tage für die Wohnungssuche zu haben, ist etwas überwältigend. Aber ich vertraue einfach darauf, dass das alles klappt! In Deutschland wächst man damit auf, lange im Voraus zu planen und dadurch eine sehr hohe Sicherheit zu haben. Es ist beängstigend aber zugleich befreiend diese Sicherheit nicht zu haben.

Das Boarding ist gleich vorbei und ich melde mich, wenn ich in London angekommen bin.

I’m staying in an Airbnb for the first week and then hopefully have a room. It feels really weird knowing that I only got 5 days to find a flat, but I’m confident that it will be enough! In Germany I got used to planning everything in advance and therefore feeling secure. It’s scary but also liberating to give up this security.

The plane is about to take off and I’ll be posting in the next days.